Sakura Sushi – Saarbrücken

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Sakura Sushi Saarbrücken
Sakura Sushi Saarbrücken
Sakura Sushi Saarbrücken
Mein Favorit im Sakura Sushi Saarbrücken - Handrolls!

Braucht Saarbrücken wirklich noch ein weiteres „all-you-can-eat“ Sushi Restaurant?

Das Sakura Sushi setzt auf seine gute Lage zwischen Hauptbahnhof und Europa Gallerie und bietet das zur Zeit teuerste „all-you-can-eat“ Sushi in der Landeshauptstadt an. Für 24,90€ (Einführungsangebot 17,90€) kann man dafür aus einer recht umfangreichen Sushi Karte beliebig viele Sushi bestellen. Genau hierin liegt für mich der Charm des Sakura Sushi – ich muss nicht warten, bis mein Lieblingssushi an mir vorbeischwimmt (wie in der Sushi Bar im St. Johanner Markt) oder muss mich mit einer recht übersichtlichen Auswahl zufrieden geben (wie in der Oishi Bar).

Die Karte des Sakura Sushi beinhaltet neben den klassischen Sushi Varianten unter anderem auch Hotate Gai (Jakobsmuscheln), Aal, Makrelen sowie sehr leckere Handrolls (zur „Eistüte“ zusammen gerolltes Sushi). Zu jeder Bestellung wurden uns noch ein paar besondere Spezialitäten dazu geliefert.

Vor unserem Sushi hat uns die sehr sympathische Chefin eine leckere Miso Suppe sowie einen Vorspeisen Teller mit Wan Tans, Frühlingsrollen und Thunfischbällchen serviert. Danach gab es Sushi bis zum Abwinken. Wo mir vor der Bestellung der „all-you-can-eat“ Preis noch sehr hoch vorkam, habe ich mich nach der 3. Sushi Order schon fast wie ein Schmarotzer gefühlt. Für die gelieferte Qualität, den freundlichen Service und die leckere Auswahl hätte ich im Nachhinein auch gerne den vollen Preis von €24,90 bezahlt.

Gewöhnen muss ich mich noch daran, dass viele Fischsorten nicht frisch sondern tiefgekühlt eingekauft werden. Dadurch kann das Sakura zwar eine größere Auswahl anbieten, aber nicht jeder mag Tiefkühlfisch. An sich ist TK Sushi Fisch nichts verkehrtes und die meisten Sushi Restaurants müssen darauf zurückgreifen, da es gerade in Städten ohne Fischgroßmarkt recht schwierig ist, frische Sushi Qualität in großer Auswahl zu kaufen. Oft wird der Fisch schon direkt auf dem Fischkutter eingefroren und ist von daher per se frischer als vermeintlich frischer Sushi Fisch. Wer allerdings schon öfter in Tokio, Los Angeles oder San Francisco fangfrisches Sushi probiert hat, der ist vom TK Fisch meist nicht mehr angetan.

Mir gefällt die Idee, dass ich mein Sushi à la carte zusammenstellen kann und das ich mich nicht an bestimmte Maximalbestellmengen halten muss, wie bei der Oishi Bar. Das Sakura ist eine erste echte Alternative zu Hashimoto. Allerdings kann es im Bezug auf japanisches Flair und Ambiente nicht einmal annähernd an den Saarbrücker Sushi Klassiker heranreichen – weiss gekachelter Boden und schwarze Ledersessel mit viel zu niedrigen Tischen passen einfach nicht zu Sushi. Auch beim Thema Sake muss das Sakura noch dringend nacharbeiten. Ausschließlich warmen Sake zum Sushi anzubieten ist nicht wirklich angebracht. Von diesen Äusserlichkeiten abgesehen, können wir dem Sakura unsere Empfehlung aussprechen. Auch wenn der „all-you-can-eat“ Preis zunächst recht hoch erscheint, lohnt er sich auf jeden Fall.

Sakura Sushi
Reichsstr. 10
66111 Saarbrücken
Tel. 0681-94063131

1 KOMMENTAR

  1. Gute Darstellung der Situation. Hilft wirklich.

    Leider kann ich mit Tokio, San Fransisko und Los Angeles nicht mithalten, sondern muss mich da auf Hobbard in Tasmanien und Düsseldorf in NRW beschränken, oder unseren Chinesen in Lautzkirchen.

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